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Eingang des Kölner Auenwaldes, Richtung Rhein (Teil 1)

Text Audio:
Daniela: Wir befinden uns nun am Eingang des äh, einzigen Kölner Auenwalds. Ein Auenwald ist ein Wald, der bei Hochwasser permanent auch äh überflutet wird, das heißt es wird. Das heißt, es können nur ganz bestimmte Bäume darin wachsen. Da diese Flächen in aller Regel überall in Deutschland begradigt sind und und betoniert sind äh gibt es nicht mehr viele Auenwälder in Deutschland. Tom hier sind ganz auch einige alte Bäume dazwischen. Magst du mal entweder rechts oder links einfach mal an einen großen alten Baum gehen?
Tom: Ja, lass uns das ganz gerne mal machen [Daniela: ne?] Es riecht auch schon deutlich anders hier die Luft ist schon viel besser, das merkt man gleich, so, jetzt sind wir schon ein bisschen auf dem Waldboden ähm hier habe ich vor mir ein Baum, der hat schon locker ein Meter Umfang oder mehr und die Rinde fühlt sich sehr äh, wie soll ich sagen, furchig an, so viele tiefe Rillen sind das, ne?
Daniela: mmhmmm. Es fühlt sich fast an, als wen so, besonders die sind so, komm mal hier die fühlen sich fast so wie spiralmäßig an, die gehen so runter [Tom: Ja] Immer wieder, ne, ganz tiefe [Tom: ja] Längsrillen, die teilweise wie so ne Drehung haben.
Tom: Genau also sie verlaufen nicht ganz gerade, sondern immer so’n bisschen wellig, ne? [Daniela: Genau] also mal rechts mal links, mal ein bisschen tiefer, mal‘n bisschen flacher und also wirklich ne sehr sehr ähm krasse Struktur irgendiwe [Daniela: Ja, ne] fühlt sich aber auch cool an, ne?
Daniela: Also ich find auch [Tom: ähä] das fühlt sich wie ne ganze, wie so ne Topografie an [Tom: ja] Genau
Tom: Fast schon wie so ne Berglandschaft [Daniela: mmhmm] könnte man sagen im Kleinen.
Daniela: Ja, die ältesten Bäume dieses Auenwalds sind übrigens von 1960
Tom: Ah, ok, woher weißt du das so genau?
Daniela: Joah, weil ich mich erkundigt hab [lachen] nein, die Stadt Köln bietet eine kostenlose Führung durch den Auenwald an, als Naturschutz Geschichte [Tom ja] deswegen
Tom: Also ich kann mich noch daran erinnern, ich bin ja hier äh in Weiß aufgewachsen ähm, wir sind nach Weiß gezogen, da war ich 6 Jahre alt und ich war mit meinem Vater auf dem Fahrrad im Kindersitz hier rumgefahren in der Ecke als wir da hingezogen sind und haben das Gebiet erkundet und da war das fast noch so ein bisschen sumpfig [Daniela: mhmm] sandiger Boden [Daniela: genau] da gab’s auch noch keine asphaltierten Wege und wir konnten irgendwann wirklich nicht mehr mit dem Fahrrad weiter fahren, ne [Daniela: mhmm], weil einfach der Boden das nicht hergegeben hat und da waren ganz viele Moskitos und so [Daniela: ja] also das war wirklich noch sehr, sehr ähm nah an dem was man so unberührte Natur nennt, ne? [Daniela: ja] würde ich sagen.
Daniela: Vor dem ersten Weltkrieg wurde hier Wein angebaut. Ich stell’s mir nicht lecker vor aber war halt so.
Tom: Ja, das hat aber eine lange Tradition mit dem Wein, [Daniela: richtig] da kann ich ja später in meinem Audiowalk auch noch mal kurz was zu erzählen.
Daniela: Genau, wir haben ja schon eben so’n bisschen halt einfach eben die verschiedenen so Rinden von Bäumen ähm angefasst und ähm, ich kann euch nur einladen, tastet euch durch, fühlt euch durch, sammelt vielleicht ein Blatt ein. Ansonsten, ich wünsch euch wahnsinnig viel Spaß, hier die Bäume zu erkunden.
Tom: Ja und von mir auch viel Vergnügen dabei.


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